Perspektivwechsel April/Mai 2021

Der gewählte Titel „Perspektivwechsel“ sollte zu Beginn des Projekts offen genug sein, um zu sehen, in welche Perspektive es mich persönlich verschlagen sollte.
Zwei sehr verschiedene „Richtungen“ haben sich für mich bei der Umsetzung daraus entwickelt.
Einmal die fotografische Perspektive, verbunden mit dem Blickwinkel, aus der ein Objekt fotografiert wird oder üblicherweise fotografiert wird oder eben nicht fotografiert wird.
Und zeitgleich entwickelte sich während der Arbeit auch ein abstrakterer Begriff von Perspektive. Verbunden mit Fragen wie „was wird dieser Tage auf den Kopf gestellt“ im Praktischen wie im Übertragenen. „Was bewegt dieser Tage mehr oder weniger oder anders“  – kurz, wo werden wir aktuell eingeladen oder eben auch ungefragt aufgefordert, einen persönlichen, einen gesellschaftlichen oder einen wie auch immer gearteten Perspektivwechsel vorzunehmen?

Das Projekt möchte in der Umsetzung offen bleiben und Fragen bildhaft stellen ohne den Anspruch zu erheben, selbst Antworten zu geben.